MIT PORSCHE-GENEN

Die Ingolst├Ądter Marke sorgte 1992 f├╝r grosses Aufsehen, als sie in Zusammenarbeit mit Porsche den Audi RS2 lancierte. 25 Jahre sp├Ąter wiederholt sich die Geschichte mehr oder weniger in Genf mit der Vorstellung des neuen RS5. Der Wagen ist mit einem V6 ausger├╝stet, der ebenfalls aus der Zusammenarbeit der beiden deutschen Marken hervorgeht.

Neu mit 2.9ÔÇëL V6

In den Palexpo-Hallen enth├╝llt Audi den RS5. Und obwohl man ihn nicht erwartet hat, so ist der Wagen doch auch keine ├ťberraschung, erfolgen die Modellwechsel bei den Bayern doch im streng vorgegebenen Takt. Die effektive ├ťberraschung betrifft den Motor des neuen Sportlers. Er verabschiedet den alten 4.2-V8 und ersetzt ihn durch einen kleineren 2.9-L-V6. Das Triebwerk ist aus dem Panamera 4S bekannt. Bei den Stuttgartern entwickelt der Sechszylinder mit 440 PS aber 10 PS weniger, denn bei Audi weist er 450 PS aus. Wie schon der S5, bringt auch der RS5 seine Kr├Ąfte ├╝ber alle vier R├Ąder auf die Strasse, und zwar ├╝ber eine Drehmomentwandler-Automatik mit acht Stufen, die aus dem Teileregal des Zulieferers ZF stammt. F├╝r die Hecktriebler-Charakteristik leitet der RS5 mehr Drehmoment auf die Hinterachse (Grundauslegung 40/60).

Unter 4 Sekunden

Der Auftritt des Coup├ęs aus Ingolstadt unterscheidet sich durch einige Spitzbuben-Details vom zivilen Bruder: K├╝hler mit Wabendesign ├╝ber riesigen Lufteinlass├Âffnungen im Stossf├Ąnger, Kotfl├╝gelverbreiterungen um 15 mm vorn und hinten, hinterer Diffusor mit ovalen Auspuffendrohren und ÔÇô ganz neu bei Audi ÔÇô Leichtdach aus Karbon. Und weil er nicht nur schnell aussieht, verspricht Audi f├╝r den RS5 eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3.9 s.

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