GOODYEARS GEHIRN-REIFEN

Sphärisch, intelligent und bionisch – so sieht für Goodyear der Reifen der Zukunft aus.

Nicht nur Automobilhersteller präsentieren am Auto-Salon in Genf ihre Studien und Konzepte, auch die Zulieferer zeigen, wie die Zukunft aussehen könnte.

Reifenhersteller Goodyear bereitet sich ebenfalls auf das Zeitalter der autonomen Fahrzeuge vor. Je weniger der Mensch mit der Maschine interagiere, umso wichtiger werde der Reifen als Verbindung vom Fahrzeug zur Fahrbahn, ist Joseph Zekoski, Senior Vice President von Goodyear, überzeugt.

Eine Idee davon, wie dieser aussehen könnte, gibt der Eagle-360. Um die Manövrierbarkeit zu erhöhen und fliessende Richtungsänderungen durchzuführen, ist der Reifen kugelförmig. Eine mechanische Verbindung zum Fahrzeug besteht nicht mehr, das Auto, bzw. der Reifen, wird durch ein Magnetfeld in Position gehalten – ähnlich einer Magnetschwebebahn. Dies macht die Fahrt für die Insassen angenehmer, da keine Vibrationen und Geräusche mehr übertragen werden.

Das Profil wurde in der Natur abgeschaut, bei den Gehirnkorallen und durch die Schwamm-artige Oberfläche soll Aquaplaning zu einem grossen Teil verhindert werden können.

Natürlich ist in der Zukunft auch der reifen intelligent und daher vollbeladen mit Sensorik. Diese soll neben Reifendruck und Abnutzung auch die Fahrbahnbeschaffenheit und Wetterbedingungen aufnehmen und diese ans eigene Auto, wie auch an andere Fahrzeuge, weiterleiten.

Darüber, was dieses – im 3D-Druck hergestellte – digitale Wunderwerk kosten würde, schweigt sich Goodyear aus. Schliesslich ist es auch nur ein Concept.

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