86. INTERNATIONALER AUTO-SALON IN GENF

Herrliche Sportwagen, mächtige und kompakte SUV und ausgeklügelte Plug-in-Hybride – das sind die Hauptmerkmale des diesjährigen Auto-Salons in Genf.

Aston Martin brachte aus England den brandneuen DB11 an den Genfersee. Er ist nicht der direkte Nachfolger des DB10 (welcher ja nur in einer Kleinserie von 10 Fahrzeugen für den James-Bond-Film «Spectre» gebaut wurde und auf der Vantage-Plattform beruht), sondern ein DB9-Nachfolger. Wie das Foto zeigt, wird der neue V12-Bi-Turbo-Sportwagen ständig von Fans umlagert.

 

So präsentiert sich der «Automobil Revue»-/«Revue Automobile»-Stand an der Messe. Links unsere Marketingmitarbeiterin Joelle Masse, rechts der AR-Redaktor Peter Rohrer.
So präsentiert sich der «Automobil Revue»-/«Revue Automobile»-Stand an der Messe. Links unsere Marketingmitarbeiterin Joelle Masse, rechts der AR-Redaktor Peter Rohrer.

 

Highlight auf dem Audi-Stand ist der neue kompakte SUV Q2. «Wir haben für den Audi Q2 eine betont geome­trische Formensprache mit spezifischen Designmerkmalen entwickelt», meint Audi- Designchef Marc Lichte zum neuesten Q-Zugang aus Ingolstadt (D). Den Q2 gibt es ab Herbst 2016 mit Motorisierungen zwischen einem und zwei Litern Hubraum, leistungsmässig bedeutet dies eine Spanne von 85 kw (116 PS) bis 140 kw (190 PS). Selbstverständlich ist er mit quattro-Antrieb erhältlich, sein Stauraum fasst zwischen 405 und 1050 l Gepäck. Besonderes Augenmerk scheinen die Entwickler beim kompakten SUV auf die Konnektivität gelegt zu haben, so ist der dank WLAN-Hotspot ständig online, Daten-Flatrates sollen dabei die Kosten auch im Ausland im Zaum halten.
Highlight auf dem Audi-Stand ist der neue kompakte SUV Q2. «Wir haben für den Audi Q2 eine betont geome­trische Formensprache mit spezifischen Designmerkmalen entwickelt», meint Audi- Designchef Marc Lichte zum neuesten Q-Zugang aus Ingolstadt (D). Den Q2 gibt es ab Herbst 2016 mit Motorisierungen zwischen einem und zwei Litern Hubraum, leistungsmässig bedeutet dies eine Spanne von 85 kw (116 PS) bis 140 kw (190 PS). Selbstverständlich ist er mit quattro-Antrieb erhältlich, sein Stauraum fasst zwischen 405 und 1050 l Gepäck. Besonderes Augenmerk scheinen die Entwickler beim kompakten SUV auf die Konnektivität gelegt zu haben, so ist der dank WLAN-Hotspot ständig online, Daten-Flatrates sollen dabei die Kosten auch im Ausland im Zaum halten.

 

«Hat jemand von euch den Bentayga gesehen?», fragten wir uns bald an der Messe. In der Tat, wer am Bentley-Stand nicht ganz genau hinschaute, verpasste den neuen SUV. Stattdessen wurde am Bentley-Stand beispielsweise der Mulsanne in den Vordergrund gerückt. Zwar ist auch der Mulsanne neu, doch dabei handelt es sich bloss um ein Facelift. Wie auch immer: Der Bentayga setzt in Sachen Luxus-SUV ganz neue Massstäbe, allein das Leder der Innenraumausstattung soll in bis zu 15 verschiedenen Farbkombinationen möglich sein. Erste Fotos zeigen, dass der Bentayga trotz seines hohen Gewichts recht gut im Gelände zurechtkommt – dabei ist der dank seines enorm starken 12-Zylinder-Motors (608 PS) eigentlich eher ein Autobahnbrenner, der trotz seines nicht gerade vorteilhaften Cw-Wertes Tempo 300 km/h schaffen soll.
«Hat jemand von euch den Bentayga gesehen?», fragten wir uns bald an der Messe. In der Tat, wer am Bentley-Stand nicht ganz genau hinschaute, verpasste den neuen SUV. Stattdessen wurde am Bentley-Stand beispielsweise der Mulsanne in den Vordergrund gerückt. Zwar ist auch der Mulsanne neu, doch dabei handelt es sich bloss um ein Facelift.
Wie auch immer: Der Bentayga setzt in Sachen Luxus-SUV ganz neue Massstäbe, allein das Leder der Innenraumausstattung soll in bis zu 15 verschiedenen Farbkombinationen möglich sein. Erste Fotos zeigen, dass der Bentayga trotz seines hohen Gewichts recht gut im Gelände zurechtkommt – dabei ist der dank seines enorm starken 12-Zylinder-Motors (608 PS) eigentlich eher ein Autobahnbrenner, der trotz seines nicht gerade vorteilhaften Cw-Wertes Tempo 300 km/h schaffen soll.

 

BMW hatte im Vorfeld vor Genf schon fast «ihr ganzes Pulver verschossen», die Bayern zeigten auf mehreren anderen Messen in den letzten Wochen und Monaten ihre Neuheiten und Konzepte. Ausserdem steht bei BMW erst auf den Herbst ein ganz wichtiges, neues Auto in den Startlöchern: der neue 5er, mit teilautonomen Fähigkeiten (wie bei der neuen E-Klasse von Mercedes). Doch zwei Neuheiten gab es am BMW-Stand dann doch noch: der M2 und der M760Li xDrive. Letzterer ist die ultimative High-End-Limousine mit 6,6-l-V12-Motor und 600 PS Leistung. Wie es sich für ein xDrive-BMW gehört, ist ein Allradantrieb an Bord, im M760 arbeitet es stark heckbetont.
BMW hatte im Vorfeld vor Genf schon fast «ihr ganzes Pulver verschossen», die Bayern zeigten auf mehreren anderen Messen in den letzten Wochen und Monaten ihre Neuheiten und Konzepte. Ausserdem steht bei BMW erst auf den Herbst ein ganz wichtiges, neues Auto in den Startlöchern: der neue 5er, mit teilautonomen Fähigkeiten (wie bei der neuen E-Klasse von Mercedes). Doch zwei Neuheiten gab es am BMW-Stand dann doch noch: der M2 und der M760Li xDrive. Letzterer ist die ultimative High-End-Limousine mit 6,6-l-V12-Motor und 600 PS Leistung. Wie es sich für ein xDrive-BMW gehört, ist ein Allradantrieb an Bord, im M760 arbeitet es stark heckbetont.

 

Man stelle sich diese zwei Gesprächspartner vor: alt Bundesrat Moritz Leuenberger (SP) und der Käufer eines Bugatti Chiron. 1500 PS Leistung? In 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h? Topspeed 420 km/h? Natürlich braucht das alles kein Mensch, um von Hinterkappelen BE nach Bümpliz BE zu fahren. Da reichen auch vier Zylinder und 80 PS. Aber es ist doch schön, dass es diese Speerspitzen der Verbrennungstechnik nach wie vor gibt – sie sind das Salz in der Suppe und animieren jeden Autofan zum Träumen. Der Chiron ist auf 500 Exemplare limitiert und wird ab dem Herbst 2016 zu einem Basispreis von rund 2,6 Millionen Franken verkauft. Bugatti schreibt zum Chiron übrigens: «Bugatti has made the best even better.» Das glauben wir aufs Wort.
Man stelle sich diese zwei Gesprächspartner vor: alt Bundesrat Moritz Leuenberger (SP) und der Käufer eines Bugatti Chiron. 1500 PS Leistung? In 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h? Topspeed 420 km/h?
Natürlich braucht das alles kein Mensch, um von Hinterkappelen BE nach Bümpliz BE zu fahren. Da reichen auch vier Zylinder und 80 PS. Aber es ist doch schön, dass es diese Speerspitzen der Verbrennungstechnik nach wie vor gibt – sie sind das Salz in der Suppe und animieren jeden Autofan zum Träumen. Der Chiron ist auf 500 Exemplare limitiert und wird ab dem Herbst 2016 zu einem Basispreis von rund 2,6 Millionen Franken verkauft. Bugatti schreibt zum Chiron übrigens: «Bugatti has made the best even better.» Das glauben wir aufs Wort.

 

Es gibt Stände am Automobilsalon, auf denen fühlt sich fast jeder sofort wohl. Ein solcher ist der Stand von Citroën (im Bild der Citroën C3 Picasso). Witziges, fast schon verspieltes Design, freundliche Farben, dicke, flauschige Teppiche – das kam bei fast jedem Citroën-Besucher sehr gut an. Das Konzept und das Design des Standes unterstützt hier auf sehr gute Art und Weise das Marketingversprechen, das für die Neufahrzeuge abgegeben wird. Doch nicht nur der PSA-Konzern versteht es, mit Formen und Farben zu spielen, auch der Renault-Stand war ein Highlight am diesjährigen Automobilsalon – in Sachen Präsentation macht den Franzosen eben niemand etwas vor.
Es gibt Stände am Automobilsalon, auf denen fühlt sich fast jeder sofort wohl. Ein solcher ist der Stand von Citroën (im Bild der Citroën C3 Picasso). Witziges, fast schon verspieltes Design, freundliche Farben, dicke, flauschige Teppiche – das kam bei fast jedem Citroën-Besucher sehr gut an. Das Konzept und das Design des Standes unterstützt hier auf sehr gute Art und Weise das Marketingversprechen, das für die Neufahrzeuge abgegeben wird.
Doch nicht nur der PSA-Konzern versteht es, mit Formen und Farben zu spielen, auch der Renault-Stand war ein Highlight am diesjährigen Automobilsalon – in Sachen Präsentation macht den Franzosen eben niemand etwas vor.

 

Das Bundesamt für Energie (BFE) hat in Zusammenarbeit mit Partnern die Kampagne «co2tieferlegen» gestartet. Dabei sollen möglichst viele Autofahrer dazu animiert werden, auf energieeffiziente Fahrzeuge zu wechseln. Gemeint sind damit in erster Linie gar nicht Elektrofahrzeuge, sondern Autos mit Verbrennungsmotoren, die einen maximalen CO2-Ausstoss von 95 g/km haben und der Energiekategorie A angehören. Mehr dazu gibts im Internet: www.co2tieferlegen.ch Unser Foto zeigt die Verantwortlichen der Kampagne und Partner (von links): Thomas Weiss (Fachspezialist Mobilität BFE), Christoph Schreyer (Leiter Mobilität BFE), ein Stand-Mitarbeiter von Movimento, Dr. Roland Bilang (Geschäftsführer Erdöl-Vereinigung).
Das Bundesamt für Energie (BFE) hat in Zusammenarbeit mit Partnern die Kampagne «co2tieferlegen» gestartet. Dabei sollen möglichst viele Autofahrer dazu animiert werden, auf energieeffiziente Fahrzeuge zu wechseln. Gemeint sind damit in erster Linie gar nicht Elektrofahrzeuge, sondern Autos mit Verbrennungsmotoren, die einen maximalen CO2-Ausstoss von 95 g/km haben und der Energiekategorie A angehören. Mehr dazu gibts im Internet: www.co2tieferlegen.ch
Unser Foto zeigt die Verantwortlichen der Kampagne und Partner (von links): Thomas Weiss (Fachspezialist Mobilität BFE), Christoph Schreyer (Leiter Mobilität BFE), ein Stand-Mitarbeiter von Movimento, Dr. Roland Bilang (Geschäftsführer Erdöl-Vereinigung).

 

Eine völlige Überraschung bot DS am Automobilsalon mit dem E-Tense. Mit diesem Karbon-Monocoque-Konzeptcar hatte keiner wirklich gerechnet, darum war die Überraschung perfekt: solche Formen, solche Power! 4,72 m lang und 1800 kg schwer ist der Elektrosportwagen, den Spurt von 0 auf 100 km/h soll er in 4,5 Sekunden schaffen. Zwei E-Motoren an der Hinterachse sorgen für 402 PS Schub, das Drehmoment beträgt 516 Nm.
Eine völlige Überraschung bot DS am Automobilsalon mit dem E-Tense. Mit diesem Karbon-Monocoque-Konzeptcar hatte keiner wirklich gerechnet, darum war die Überraschung perfekt: solche Formen, solche Power! 4,72 m lang und 1800 kg schwer ist der Elektrosportwagen, den Spurt von 0 auf 100 km/h soll er in 4,5 Sekunden schaffen. Zwei E-Motoren an der Hinterachse sorgen für 402 PS Schub, das Drehmoment beträgt 516 Nm.

 

Das Akkupack ist wie beim Tesla S im Unterboden des Autos untergebracht, allerdings erreicht es nicht die gleiche Eneriemenge – 53 kWh sind immerhin deutlich mehr als die meisten anderen E-Autos derzeit an Bord haben. Laut DS reicht dies für rund 310 bis 360 km Reichweite (je nach Fahrweise und Temperatur). Damit ist den Franzosen rein technisch ein kleiner Tesla-Jäger geglückt. Doch die Technik ist nur die eine Seite. Aufsehenerregender ist, wie die Franzosen in Sachen Design einen Riesensprung nach vorne machen. Bisher sind die DS-Designer in Sachen Formen bei den Serienautos den eher konservativen (und somit sicheren) Weg gegangen, der E-Tense aber zeigt, wozu DS noch fähig wäre – zu sehr viel.
Das Akkupack ist wie beim Tesla S im Unterboden des Autos untergebracht, allerdings erreicht es nicht die gleiche Eneriemenge – 53 kWh sind immerhin deutlich mehr als die meisten anderen E-Autos derzeit an Bord haben. Laut DS reicht dies für rund 310 bis 360 km Reichweite (je nach Fahrweise und Temperatur). Damit ist den Franzosen rein technisch ein kleiner Tesla-Jäger geglückt. Doch die Technik ist nur die eine Seite. Aufsehenerregender ist, wie die Franzosen in Sachen Design einen Riesensprung nach vorne machen. Bisher sind die DS-Designer in Sachen Formen bei den Serienautos den eher konservativen (und somit sicheren) Weg gegangen, der E-Tense aber zeigt, wozu DS noch fähig wäre – zu sehr viel.

 

Der Ferrari GTC4 Lusso ist neu und tritt in die Fussstapfen des Ferrari FF. Der elegante GT (Grand Tourer) ist ein 2+2-Sitzer und wird von einem 6,2-l-V12-Motor mit 690 PS angetrieben. Auch das Drehmoment ist atemberaubend: 687 Nm bei 5750/min. Der Spurt von 0 auf 100 km/h ist in 3,4 s geschafft, der Topspeed beträgt 335 km/h. Wie es die Zahl «4» im Namen schon andeutet, besitzt der GTC4 Lusso einen Allradantrieb. Den hatte der Ferrari FF auch schon. Ganz neu haben die Ingenieure aus Maranello im GTC4 Lusso aber eine Allradlenkung eingebaut – bei höherem Tempo dürfte sie für ein sicheres Fahrverhalten sorgen und beim Parkieren für einen kleineren Wendekreis.
Der Ferrari GTC4 Lusso ist neu und tritt in die Fussstapfen des Ferrari FF. Der elegante GT (Grand Tourer) ist ein 2+2-Sitzer und wird von einem 6,2-l-V12-Motor mit 690 PS angetrieben. Auch das Drehmoment ist atemberaubend: 687 Nm bei 5750/min. Der Spurt von 0 auf 100 km/h ist in 3,4 s geschafft, der Topspeed beträgt 335 km/h. Wie es die Zahl «4» im Namen schon andeutet, besitzt der GTC4 Lusso einen Allradantrieb. Den hatte der Ferrari FF auch schon. Ganz neu haben die Ingenieure aus Maranello im GTC4 Lusso aber eine Allradlenkung eingebaut – bei höherem Tempo dürfte sie für ein sicheres Fahrverhalten sorgen und beim Parkieren für einen kleineren Wendekreis.

 

Die Italiener haben dieses Jahr gleich einige Neuheiten im Programm, allen voran der Fiat Tipo, der in Genf nicht nur in der Schrägheckversion, sondern auch in der Kombiversion gezeigt wird. Auch das hübsche Ca­brio 124 Spider (und die Abarth-Spider-Version) stehen in der Publikumsgunst ganz oben, desgleichen der «schnuckelige» Fiat Panda Showcar, der an den Kinohit «Kung Fu Panda» erinnern soll. Wir aber zeigen hier genau das Gegenteil von «schnuckelig», nämlich Fiats möglichen Vorstoss ins Pick-up-Geschäft. Der Fullback wurde schon an der Dubai International Motor Show gezeigt, damals allerdings noch in der Transporterversion. In Genf steht die PW-Version. Zwar ist sie weiterhin eine Studie, doch sie schaut derart definitiv aus, dass Fiat wohl sofort grünes Licht für die Produktion geben könnte. Angetrieben wird der Fullback von einem 2,4-l-Turbodiesel mit 132 kW (180 PS). Die 5-Gang-Automatik schickt die Kraft auf alle vier Räder weiter, auch ein Sperrdifferenzial für die Hinterachse ist an Bord.
Die Italiener haben dieses Jahr gleich einige Neuheiten im Programm, allen voran der Fiat Tipo, der in Genf nicht nur in der Schrägheckversion, sondern auch in der Kombiversion gezeigt wird. Auch das hübsche Ca­brio 124 Spider (und die Abarth-Spider-Version) stehen in der Publikumsgunst ganz oben, desgleichen der «schnuckelige» Fiat Panda Showcar, der an den Kinohit «Kung Fu Panda» erinnern soll. Wir aber zeigen hier genau das Gegenteil von «schnuckelig», nämlich Fiats möglichen Vorstoss ins Pick-up-Geschäft.
Der Fullback wurde schon an der Dubai International Motor Show gezeigt, damals allerdings noch in der Transporterversion. In Genf steht die PW-Version. Zwar ist sie weiterhin eine Studie, doch sie schaut derart definitiv aus, dass Fiat wohl sofort grünes Licht für die Produktion geben könnte. Angetrieben wird der Fullback von einem 2,4-l-Turbodiesel mit 132 kW (180 PS). Die 5-Gang-Automatik schickt die Kraft auf alle vier Räder weiter, auch ein Sperrdifferenzial für die Hinterachse ist an Bord.

 

Die ultimative Rennmaschine ist der Ford GT. In den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts triumphierte er in Le Mans (F) (GT40), von 2004 bis 2006 gab es eine zweite Ausgabe. Nun folgt 2016 die 3. GT-Generation. Technisch ist zu der «Rennflunder» noch wenig bekannt, die Karosserie soll zum Teil aus Karbon und zum Teil aus Aluminium sein, angetrieben wird der GT von einem 3,5-l-V6-Biturbo-Motor, der mindestens 600 PS leisten soll. Kleiner Wermutstropfen: In die Schweiz kommt Ende Jahr nur ein ganz kleines Kontingent, da die Produktion limitiert ist. Unser Bild zeigt vorne den Race-GT, im Hintergrund die Serienversion. Übrigens: Die GT sind am Ford-Stand etwas versteckt, man muss eine Treppe hochsteigen, um ins allerheiligste «GT-Refugium» zu gelangen. Es lohnt sich – sowohl für Fans als auch für Nicht-Rennsportbegeisterte …
Die ultimative Rennmaschine ist der Ford GT. In den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts triumphierte er in Le Mans (F) (GT40), von 2004 bis 2006 gab es eine zweite Ausgabe. Nun folgt 2016 die 3. GT-Generation. Technisch ist zu der «Rennflunder» noch wenig bekannt, die Karosserie soll zum Teil aus Karbon und zum Teil aus Aluminium sein, angetrieben wird der GT von einem 3,5-l-V6-Biturbo-Motor, der mindestens 600 PS leisten soll. Kleiner Wermutstropfen: In die Schweiz kommt Ende Jahr nur ein ganz kleines Kontingent, da die Produktion limitiert ist. Unser Bild zeigt vorne den Race-GT, im Hintergrund die Serienversion. Übrigens: Die GT sind am Ford-Stand etwas versteckt, man muss eine Treppe hochsteigen, um ins allerheiligste «GT-Refugium» zu gelangen. Es lohnt sich – sowohl für Fans als auch für Nicht-Rennsportbegeisterte …

 

«Schöne neue Welt», ist man hier versucht zu sagen. Die 3-D-Brillen sind sehr stark auf dem Vormarsch auf dem Automobilsalon in Genf, zahlreiche Hersteller hatten sie im Angebot. Was sie zeigen? Unterschiedlich. Die einen nutzen sie, um die potenziellen Kunden durch eine schöne, virtuelle 3-D-Welt zu führen. Die anderen sind schon einen Schritt weiter und vergrössern mithilfe der Brille ihr Verkaufsfeld. Mit der Brille lassen sich Optionen oder das Fahrzeuginnere im Wunsch­auto austesten – selbst wenn das Fahrzeug in der Realität gar nicht vor Ort verfügbar ist. Die 3-D-Brille auf unserem Foto ist auf dem Ford-Stand austestbar.
«Schöne neue Welt», ist man hier versucht zu sagen. Die 3-D-Brillen sind sehr stark auf dem Vormarsch auf dem Automobilsalon in Genf, zahlreiche Hersteller hatten sie im Angebot. Was sie zeigen? Unterschiedlich. Die einen nutzen sie, um die potenziellen Kunden durch eine schöne, virtuelle 3-D-Welt zu führen. Die anderen sind schon einen Schritt weiter und vergrössern mithilfe der Brille ihr Verkaufsfeld. Mit der Brille lassen sich Optionen oder das Fahrzeuginnere im Wunsch­auto austesten – selbst wenn das Fahrzeug in der Realität gar nicht vor Ort verfügbar ist. Die 3-D-Brille auf unserem Foto ist auf dem Ford-Stand austestbar.

 

Die Japaner verstehen es auf dem diesjährigen Autosalon meisterhaft, mit den Möglichkeiten zu spielen, die ihnen die grossformatigen Bildschirme bieten – wie unser Foto des Prototyps zum neuen Civic Hatchback zeigt. Der 5-Türer wird zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt und ist 30 mm breiter, 20 mm niedriger und 130 mm länger als das aktuelle Modell. Ab 2017 soll der Hatchback ausgeliefert werden, produziert wird er in Swindon/England. Laut Honda soll es «der sportlichste Civic aller Zeiten werden», die Benzinmotoren (1.0 und 1.5 VTEC-Turbomotoren) sind neu, der 1.6-i-DTEC-Diesel wurde überarbeitet. Unter anderem wurde der Zylinderkopf verbessert, die Ansaugleistung soll grös­ser sein. Der Motorblock ist aus Alu und druckgegossen, in Zusammenarbeit mit der neuen, hochfesteren Kurbelwelle soll er für wenig Gewicht und Langlebigkeit sorgen.
Die Japaner verstehen es auf dem diesjährigen Autosalon meisterhaft, mit den Möglichkeiten zu spielen, die ihnen die grossformatigen Bildschirme bieten – wie unser Foto des Prototyps zum neuen Civic Hatchback zeigt. Der 5-Türer wird zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt und ist 30 mm breiter, 20 mm niedriger und 130 mm länger als das aktuelle Modell. Ab 2017 soll der Hatchback ausgeliefert werden, produziert wird er in Swindon/England. Laut Honda soll es «der sportlichste Civic aller Zeiten werden», die Benzinmotoren (1.0 und 1.5 VTEC-Turbomotoren) sind neu, der 1.6-i-DTEC-Diesel wurde überarbeitet. Unter anderem wurde der Zylinderkopf verbessert, die Ansaugleistung soll grös­ser sein. Der Motorblock ist aus Alu und druckgegossen, in Zusammenarbeit mit der neuen, hochfesteren Kurbelwelle soll er für wenig Gewicht und Langlebigkeit sorgen.

 

Ja, was gibt es denn da Spannendes im Motorraum? Nun, dieser Salon-Besucher am Hyundai-Stand interessierte sich brennend für den neuen Hybridmotor der Koreaner. Am Autosalon lancierte Hyundai nämlich den Ioniq, ein Fahrzeug, das inskünftig als Plattform für drei Fahrzeugtypen dienen soll. Den Ioniq wird es nämlich sowohl als reines E-Auto zu kaufen geben als auch als Hybridfahrzeug und als Plug-in-Hy­brid. Im Hybrid-Ioniq arbeitet ein 1,6-l-Benzinmotor (77 kW/ 105 PS) Hand in Hand mit einem E-Motor (32 kW). Dank Hybridmotor, niedrigem Luftwiderstandswert und konsequenter Leichtbauweise sollte sich so einiges an Benzin einsparen lassen. Wie viel wird erst der Test zeigen. Hyundais konsequente Haltung, den Ioniq gleich mit so vielen Antriebsvarianten anzubieten, imponiert und darf auch als Warnschuss an die anderen Hersteller verstanden werden.
Ja, was gibt es denn da Spannendes im Motorraum? Nun, dieser Salon-Besucher am Hyundai-Stand interessierte sich brennend für den neuen Hybridmotor der Koreaner.
Am Autosalon lancierte Hyundai nämlich den Ioniq, ein Fahrzeug, das inskünftig als Plattform für drei Fahrzeugtypen dienen soll. Den Ioniq wird es nämlich sowohl als reines E-Auto zu kaufen geben als auch als Hybridfahrzeug und als Plug-in-Hy­brid. Im Hybrid-Ioniq arbeitet ein 1,6-l-Benzinmotor (77 kW/ 105 PS) Hand in Hand mit einem E-Motor (32 kW). Dank Hybridmotor, niedrigem Luftwiderstandswert und konsequenter Leichtbauweise sollte sich so einiges an Benzin einsparen lassen. Wie viel wird erst der Test zeigen. Hyundais konsequente Haltung, den Ioniq gleich mit so vielen Antriebsvarianten anzubieten, imponiert und darf auch als Warnschuss an die anderen Hersteller verstanden werden.

 

Infiniti ist auf dem Vormarsch – sowohl weltweit als auch in der Schweiz. Zwar ist die Zahl der Niederlassungen in der Schweiz noch gering, doch das Netz wächst schnell. Infiniti kam mit dem neuen QX30 nach Genf, besonderes Augenmerk galt aber dem ebenfalls neuen Sportcoupé Q60 (siehe Foto). Angetrieben wird es in Europa vom VR30-Motor, dabei handelt es sich um einen 3,0-l-V6-Twin-Turbomotor mit 405 PS. Damit die Kraft auch auf die Strasse gebracht werden kann, ist in Europa serienmäs­sig der Allradantrieb mit an Bord.
Infiniti ist auf dem Vormarsch – sowohl weltweit als auch in der Schweiz. Zwar ist die Zahl der Niederlassungen in der Schweiz noch gering, doch das Netz wächst schnell. Infiniti kam mit dem neuen QX30 nach Genf, besonderes Augenmerk galt aber dem ebenfalls neuen Sportcoupé Q60 (siehe Foto). Angetrieben wird es in Europa vom VR30-Motor, dabei handelt es sich um einen 3,0-l-V6-Twin-Turbomotor mit 405 PS. Damit die Kraft auch auf die Strasse gebracht werden kann, ist in Europa serienmäs­sig der Allradantrieb mit an Bord.

 

Mit 423 kW (575 PS) kratzt der neue, bildschöne Jaguar F-Type SVR fast schon an der Supersportwagen-Grenze, jedenfalls hätte kaum ein Käufer des F-Type R gedacht, dass da nochmals was Schnelleres nachkommt. Das ist jedoch hiermit geschehen, der 5-l-V8-Motor mit Kompressoraufladung sorgt für sehr schnelle Beschleunigungswerte (0–100 km/h in 3,7 s) und ein hohes Maximaltempo (322 km/h in der Coupé-Version). Den knapp 4,5 m langen und 1700 kg schweren Sportwagen wird es sowohl als Coupé als auch als Ca­brio-Version geben, beiden gemein ist ein Allradantrieb.
Mit 423 kW (575 PS) kratzt der neue, bildschöne Jaguar F-Type SVR fast schon an der Supersportwagen-Grenze, jedenfalls hätte kaum ein Käufer des F-Type R gedacht, dass da nochmals was Schnelleres nachkommt. Das ist jedoch hiermit geschehen, der 5-l-V8-Motor mit Kompressoraufladung sorgt für sehr schnelle Beschleunigungswerte (0–100 km/h in 3,7 s) und ein hohes Maximaltempo (322 km/h in der Coupé-Version). Den knapp 4,5 m langen und 1700 kg schweren Sportwagen wird es sowohl als Coupé als auch als Ca­brio-Version geben, beiden gemein ist ein Allradantrieb.

 

Jeep feiert dieses Jahr seinen 75. Geburtstag, dementsprechend gibt es bei Jeep dieses Jahr zahlreiche Sonderedition zu kaufen («75th-anniversary-edition»), und zwar für die Modelle Renegade, Wrangler, Wrangler Unlimited, Cherokee und Grand Cherokee. Besonders schön am Jeep-Stand war jedoch, wie die Marke ihren Geburtstag zelebrierte, indem ältere Modelle gezeigt wurden wie der Willys Jeep Station Wagon (siehe Foto). Er wurde gleich nach dem 2. Weltkrieg in den USA eingeführt und hatte noch den «Go Devil»-Motor des Armee-Jeeps in sich, einen 2,2-l-Grauguss-Flathead-Motor (also mit SV-Ventilsteuerung). Der Station Wagon wurde von 1946 bis 1965 in rund 300 000 Exemplaren gebaut, in den USA gibt es noch einige Exemplare, die den Rostexitus überlebt haben. Durchgerockte Station Wagons kosten auf Ebay 2000 Dollar, ein gut erhaltenes Exemplar wie jenes am Automobilsalon ist aber eher gegen 30 000 Dollar wert.
Jeep feiert dieses Jahr seinen 75. Geburtstag, dementsprechend gibt es bei Jeep dieses Jahr zahlreiche Sonderedition zu kaufen («75th-anniversary-edition»), und zwar für die Modelle Renegade, Wrangler, Wrangler Unlimited, Cherokee und Grand Cherokee. Besonders schön am Jeep-Stand war jedoch, wie die Marke ihren Geburtstag zelebrierte, indem ältere Modelle gezeigt wurden wie der Willys Jeep Station Wagon (siehe Foto). Er wurde gleich nach dem 2. Weltkrieg in den USA eingeführt und hatte noch den «Go Devil»-Motor des Armee-Jeeps in sich, einen 2,2-l-Grauguss-Flathead-Motor (also mit SV-Ventilsteuerung). Der Station Wagon wurde von 1946 bis 1965 in rund 300 000 Exemplaren gebaut, in den USA gibt es noch einige Exemplare, die den Rostexitus überlebt haben. Durchgerockte Station Wagons kosten auf Ebay 2000 Dollar, ein gut erhaltenes Exemplar wie jenes am Automobilsalon ist aber eher gegen 30 000 Dollar wert.

 

Die Konzernmutter Hyundai zeigt ja am diesjährigen Salon ihre brandneue Elektrifizierungsplattform Ioniq – klar, dass da auch Kia nicht im Abseits stehen darf und «am gleichen Strang» zieht. Das Fahrzeug nennt sich Kia Niro und ist ein Hybrid-SUV im Kompaktsegment. Mit 4,35 m ist er etwas kleiner als der Sportage, von letzterem unterscheidet ihn aber deutlich der Hybridantrieb. Zwar kann man den Sportage auch mit dem 1.6-GDI-Benzinmotor kaufen (im Niro mit 105 PS Leistung), doch im Niro gibt es eben dazu noch zusätzlich den E-Motor mit 32 kW Leistung dazu, was zu einer totalen Systemleistung von 148 PS führt. Die Lithium-Ionen-Polymer-Batterie hat bloss eine Energiemenge von 1,5 kWh und dürfte daher nicht lange für reine E-Fahrten reichen. Im Verbund mit dem Benzinmotor sollte sich trotzdem eine Treibstoffersparnis bemerkbar machen, wie viel dies ausmacht, wird erst der Test zeigen.
Die Konzernmutter Hyundai zeigt ja am diesjährigen Salon ihre brandneue Elektrifizierungsplattform Ioniq – klar, dass da auch Kia nicht im Abseits stehen darf und «am gleichen Strang» zieht. Das Fahrzeug nennt sich Kia Niro und ist ein Hybrid-SUV im Kompaktsegment. Mit 4,35 m ist er etwas kleiner als der Sportage, von letzterem unterscheidet ihn aber deutlich der Hybridantrieb. Zwar kann man den Sportage auch mit dem 1.6-GDI-Benzinmotor kaufen (im Niro mit 105 PS Leistung), doch im Niro gibt es eben dazu noch zusätzlich den E-Motor mit 32 kW Leistung dazu, was zu einer totalen Systemleistung von 148 PS führt. Die Lithium-Ionen-Polymer-Batterie hat bloss eine Energiemenge von 1,5 kWh und dürfte daher nicht lange für reine E-Fahrten reichen. Im Verbund mit dem Benzinmotor sollte sich trotzdem eine Treibstoffersparnis bemerkbar machen, wie viel dies ausmacht, wird erst der Test zeigen.

 

Dieses Jahr wäre der Traktorenbauer, Winzer und eben auch Sportwagenhersteller Ferruccio Lamborghini (1916–1993) 100 Jahre alt geworden. Um den runden Geburtstag zu ehren, haben die Ingenieure aus Sant‘ Agata den Centenario gebaut, einen neuen Supersportwagen mit V12-Triebwerk und enorm viel Leistung (566 kW/770 PS). Besonderes Merkmal des Centenario ist jedoch seine komplett aus Karbon bestehende Karosserie – was auch den Preis von circa 2 Millionen Franken in etwa wieder erklärt. Selbst für gute Worte und das nötige Kleingeld gibt es allerdings keinen Centenario mehr zu kaufen, alle 40 Exemplare sollen bereits ausverkauft sein.
Dieses Jahr wäre der Traktorenbauer, Winzer und eben auch Sportwagenhersteller Ferruccio Lamborghini (1916–1993) 100 Jahre alt geworden. Um den runden Geburtstag zu ehren, haben die Ingenieure aus Sant‘ Agata den Centenario gebaut, einen neuen Supersportwagen mit V12-Triebwerk und enorm viel Leistung (566 kW/770 PS). Besonderes Merkmal des Centenario ist jedoch seine komplett aus Karbon bestehende Karosserie – was auch den Preis von circa 2 Millionen Franken in etwa wieder erklärt. Selbst für gute Worte und das nötige Kleingeld gibt es allerdings keinen Centenario mehr zu kaufen, alle 40 Exemplare sollen bereits ausverkauft sein.

 

An der letztjährigen Tokyo Motor Show gab es vor allem einen Gewinner, dem alle Herzen zuflogen: den Lexus LF-FC. Dabei handelt es sich um eine Studie, die die nächste Generation des Lexus LS einläuten soll. Im Unterschied zur Oberklasselimousine LS kommt der LF-FC jedoch deutlich sportlicher daher, einzig seine Grös­senverhältnisse haben Limousinencharakter: 2 m breit und 5,3 m lang. Der LS ist ein Fahrzeug mit Hybridmotorisierung, der LF-FC jedoch verwendet als Motorisierung ausschliesslich E-Motoren, gespeist werden sie von einer Brennstoffzelle. Des Weiteren ist bekannt, dass beim LF-FC alle vier Räder angetrieben werden. Auch wenn der neue LS vermutlich deutlich weniger sportlicher daherkommen wird und auch in Sachen Motorisierung gemässigte Wege gehen wird: schön, dass Lexus diesen Eyecatcher mit nach Genf genommen hat – sein Design ist atemberaubend.
An der letztjährigen Tokyo Motor Show gab es vor allem einen Gewinner, dem alle Herzen zuflogen: den Lexus LF-FC. Dabei handelt es sich um eine Studie, die die nächste Generation des Lexus LS einläuten soll. Im Unterschied zur Oberklasselimousine LS kommt der LF-FC jedoch deutlich sportlicher daher, einzig seine Grös­senverhältnisse haben Limousinencharakter: 2 m breit und 5,3 m lang.
Der LS ist ein Fahrzeug mit Hybridmotorisierung, der LF-FC jedoch verwendet als Motorisierung ausschliesslich E-Motoren, gespeist werden sie von einer Brennstoffzelle. Des Weiteren ist bekannt, dass beim LF-FC alle vier Räder angetrieben werden. Auch wenn der neue LS vermutlich deutlich weniger sportlicher daherkommen wird und auch in Sachen Motorisierung gemässigte Wege gehen wird: schön, dass Lexus diesen Eyecatcher mit nach Genf genommen hat – sein Design ist atemberaubend.

 

Jetzt hat auch Maserati seinen ersten SUV. Und man muss wohl kein grosser Prophet sein, um vorherzusagen, dass das Auto ein Erfolg werden wird. Warum? Nun, weil SUV generell im Trend sind, weil das Auto trotz der ganzen Masse einen recht dynamischen Eindruck macht und vor allem, weil es bei Porsche auch schon so war. Jahrzehntelang haben die Zuffenhausener nur Sportwagen gebaut. Als dann mit dem Cayenne der erste SUV kam, riss man ihnen den SUV beinahe aus den Händen. Denn alle, die schon immer einen Porsche wollten, aber vor den beschränkten Raumverhältnissen zurückschreckten, kauften sich nun so einen SUV-Porsche. Bei Maserati also wird es ganz ähnlich sein. Motorenseitig gibt es Benzin- wie Dieselmotoren. Der 3-l-V6-Benziner hat mehr Power, 316 kW (430 PS), und schafft den Spurt von 0 auf 100 km/h in kürzerer Zeit (5,2 s), doch vermutlich ist es eine durstige Motorisierung. Gemässigter im Spritkonsum dürfte der 3-l-V6-Turbodiesel sein, er hat 202 kW (275 PS) Leistung und schafft den Spurt von 0 auf 100 km/h in 6,9 s. Übertragen wird die Kraft von einer ZF-8-Gang-Automatik, sie wird auf alle vier Räder verteilt.
Jetzt hat auch Maserati seinen ersten SUV. Und man muss wohl kein grosser Prophet sein, um vorherzusagen, dass das Auto ein Erfolg werden wird. Warum? Nun, weil SUV generell im Trend sind, weil das Auto trotz der ganzen Masse einen recht dynamischen Eindruck macht und vor allem, weil es bei Porsche auch schon so war. Jahrzehntelang haben die Zuffenhausener nur Sportwagen gebaut. Als dann mit dem Cayenne der erste SUV kam, riss man ihnen den SUV beinahe aus den Händen. Denn alle, die schon immer einen Porsche wollten, aber vor den beschränkten Raumverhältnissen zurückschreckten, kauften sich nun so einen SUV-Porsche. Bei Maserati also wird es ganz ähnlich sein.
Motorenseitig gibt es Benzin- wie Dieselmotoren. Der 3-l-V6-Benziner hat mehr Power, 316 kW (430 PS), und schafft den Spurt von 0 auf 100 km/h in kürzerer Zeit (5,2 s), doch vermutlich ist es eine durstige Motorisierung. Gemässigter im Spritkonsum dürfte der 3-l-V6-Turbodiesel sein, er hat 202 kW (275 PS) Leistung und schafft den Spurt von 0 auf 100 km/h in 6,9 s. Übertragen wird die Kraft von einer ZF-8-Gang-Automatik, sie wird auf alle vier Räder verteilt.

 

Als letzter Grossserienhersteller hält Mazda tapfer die Wankelfahne oben. Und das ist gut so, denn die Wankeltechnik hat weiterhin Potenzial – wenn es denn den Mazda-Ingenieuren gelingt, den Spritdurst des Kreiskolbenmotors zu zügeln. Beim RX-8 war bisher Schluss, doch die in Genf gezeigte Studie RX-Vision macht Mut darauf, dass demnächst doch noch ein RX-9 kommen könnte. Das Sportcoupé schaut atemberaubend schön aus, was wohl auch damit zusammenhängt, dass der Wankelmotor sehr kompakt baut – ergo konnte die Kühlerhaube sehr tief platziert werden, was dem Fahrzeug etwas Geducktes, Lauerndes verleiht.
Als letzter Grossserienhersteller hält Mazda tapfer die Wankelfahne oben. Und das ist gut so, denn die Wankeltechnik hat weiterhin Potenzial – wenn es denn den Mazda-Ingenieuren gelingt, den Spritdurst des Kreiskolbenmotors zu zügeln. Beim RX-8 war bisher Schluss, doch die in Genf gezeigte Studie RX-Vision macht Mut darauf, dass demnächst doch noch ein RX-9 kommen könnte. Das Sportcoupé schaut atemberaubend schön aus, was wohl auch damit zusammenhängt, dass der Wankelmotor sehr kompakt baut – ergo konnte die Kühlerhaube sehr tief platziert werden, was dem Fahrzeug etwas Geducktes, Lauerndes verleiht.

 

Zwar hatte Mercedes-Benz ihre neue E-Klasse schon vorher fotografisch gezeigt, aber am Automobilsalon in Genf wurde die Limousine einem grösseren Publikum bekannt gemacht. Der Daimler-Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche (siehe Foto) liess es sich nicht nehmen, die neue E-Klasse selbst vorzustellen – schliesslich handelt es sich dabei um ein sehr wichtiges Fahrzeug für Mercedes. Nicht nur, weil es die E-Klasse ist, sondern weil Mercedes damit einen Schritt in Richtung Teilautomatisierung im Fahrbetrieb geht. Denn das Fahrzeug lenkt sich in bestimmten Situationen selbst, die Hände müssen aber weiterhin am Steuer bleiben. Mercedes erreicht damit zusammen mit Tesla als erster Serienautobauer die offizielle SAE-Levelstufe 2, BMW, Volvo und weitere Autobauer werden voraussichtlich diesen Herbst nachziehen. Die Hände vom Steuer nehmen darf der Fahrer (wenn es das Gesetz denn überhaupt erlaubt) erst voraussichtlich im Jahre 2025, dann wird SAE-Level 3 durch die ersten Autobauer erreicht.
Zwar hatte Mercedes-Benz ihre neue E-Klasse schon vorher fotografisch gezeigt, aber am Automobilsalon in Genf wurde die Limousine einem grösseren Publikum bekannt gemacht. Der Daimler-Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche (siehe Foto) liess es sich nicht nehmen, die neue E-Klasse selbst vorzustellen – schliesslich handelt es sich dabei um ein sehr wichtiges Fahrzeug für Mercedes. Nicht nur, weil es die E-Klasse ist, sondern weil Mercedes damit einen Schritt in Richtung Teilautomatisierung im Fahrbetrieb geht. Denn das Fahrzeug lenkt sich in bestimmten Situationen selbst, die Hände müssen aber weiterhin am Steuer bleiben. Mercedes erreicht damit zusammen mit Tesla als erster Serienautobauer die offizielle SAE-Levelstufe 2, BMW, Volvo und weitere Autobauer werden voraussichtlich diesen Herbst nachziehen. Die Hände vom Steuer nehmen darf der Fahrer (wenn es das Gesetz denn überhaupt erlaubt) erst voraussichtlich im Jahre 2025, dann wird SAE-Level 3 durch die ersten Autobauer erreicht.

 

Star am Mitsubishi-Stand war sicherlich die Studie eX, ein Crossover-Stromer, der es laut Mitsubishi vollelektrisch bis zu 400 km weit schaffen soll. Doch auch dieses Ding hier hatte es in sich: Am normalen Plug-in-Hybrid Outlander lässt sich ein gewöhnlicher 220-Volt-Stecker anschliessen. Das ist nicht nur ideal für eine mitgebrachte Kaffeemaschine, es ergeben sich auch ganz neue Möglichkeiten, beispielsweise fürs Camping. Denn «seinen Saft» bezieht dieser Anschluss nicht aus der normalen 12V-Autobatterie (die sich ja, man weiss es nur zu gut, schnell entleert, wenn weitere externe Geräte angeschlossen werden). Nein, ihre Energie erhält dieser Anschluss im Outlander-Kofferraum von der ebenfalls an Bord sich befindenden Lithium-Ionen-Batterie. Und deren Energiemenge ist natürlich ungleich höher als die der normalen Bleiakkus. Auf Nachfrage musste der Mitsubishi-Ingenieur am Stand allerdings eingestehen, dass das bisher erst in Japan mit den dortigen Anschlüssen möglich sei. Aber man arbeite an einer Umsetzung für Europa.
Star am Mitsubishi-Stand war sicherlich die Studie eX, ein Crossover-Stromer, der es laut Mitsubishi vollelektrisch bis zu 400 km weit schaffen soll. Doch auch dieses Ding hier hatte es in sich: Am normalen Plug-in-Hybrid Outlander lässt sich ein gewöhnlicher 220-Volt-Stecker anschliessen. Das ist nicht nur ideal für eine mitgebrachte Kaffeemaschine, es ergeben sich auch ganz neue Möglichkeiten, beispielsweise fürs Camping. Denn «seinen Saft» bezieht dieser Anschluss nicht aus der normalen 12V-Autobatterie (die sich ja, man weiss es nur zu gut, schnell entleert, wenn weitere externe Geräte angeschlossen werden). Nein, ihre Energie erhält dieser Anschluss im Outlander-Kofferraum von der ebenfalls an Bord sich befindenden Lithium-Ionen-Batterie. Und deren Energiemenge ist natürlich ungleich höher als die der normalen Bleiakkus. Auf Nachfrage musste der Mitsubishi-Ingenieur am Stand allerdings eingestehen, dass das bisher erst in Japan mit den dortigen Anschlüssen möglich sei. Aber man arbeite an einer Umsetzung für Europa.

 

1909 gegründet, dürfte Morgan neben den Amerikanern heute einer der ältesten noch existierenden und produzierenden Fahrzeughersteller sein. 2016 nun bringt Morgan ihr erstes Elektrofahrzeug an den Start, den EV3. Passenderweise wurde dafür die Karosserieform des Threewheelers ausgesucht – schliesslich war der Threewheeler auch das erste Auto, das Morgan gebaut hat. Damals wog das Dreirad knapp 200 kg, der EV3 ist da mit 500 kg mehr als doppelt so schwer – allerdings mit Scheibenbremsen auch deutlich sicherer. Um den Antrieb (Hinterradantrieb) ist ein 46- kW-E-Motor besorgt, gespeist wird er von einer 20-kWh-Lithium-Ionen-Batterie. Laut Morgan soll sie für eine Reichweite von bis zu 150 Meilen (240 km) sorgen. Bei Morgan sind schon erste Bestellungen für den EV3 eingegangen, er soll in der zweiten Jahreshälfte ausgeliefert werden. Und der Preis? Der soll laut Morgan etwa gleich hoch wie für das Threewheeler-Modell mit Otto-Motor sein.
1909 gegründet, dürfte Morgan neben den Amerikanern heute einer der ältesten noch existierenden und produzierenden Fahrzeughersteller sein. 2016 nun bringt Morgan ihr erstes Elektrofahrzeug an den Start, den EV3. Passenderweise wurde dafür die Karosserieform des Threewheelers ausgesucht – schliesslich war der Threewheeler auch das erste Auto, das Morgan gebaut hat. Damals wog das Dreirad knapp 200 kg, der EV3 ist da mit 500 kg mehr als doppelt so schwer – allerdings mit Scheibenbremsen auch deutlich sicherer. Um den Antrieb (Hinterradantrieb) ist ein 46- kW-E-Motor besorgt, gespeist wird er von einer 20-kWh-Lithium-Ionen-Batterie. Laut Morgan soll sie für eine Reichweite von bis zu 150 Meilen (240 km) sorgen. Bei Morgan sind schon erste Bestellungen für den EV3 eingegangen, er soll in der zweiten Jahreshälfte ausgeliefert werden. Und der Preis? Der soll laut Morgan etwa gleich hoch wie für das Threewheeler-Modell mit Otto-Motor sein.

 

Am Stand des Schmierstoffspezialisten Motorex aus dem schweizerischen Langenthal war dieses heis­se Renngerät zu bestaunen: Der KTM X-Box GT4, der ­Raceableger des zivilen X-Bow. Das Karbon-Monocoque-Fahrzeug ist so gebaut, dass es dem GT4-Reglement entspricht – ein Racing in der vergleichsweise günstigen GT4-Rennklasse ist also möglich. Das Fahrzeug besitzt wie die anderen X-Bows ein 2-l-TFSI-Motor mit Turbolader, er leistet 320 PS. Die Kraft wird via ein sequenzielles Holinger-6-Gang-Getriebe mit Wippenschaltung an die Hinterräder weitergeleitet. Der Radstand ist leicht länger als bei den anderen X-Bows, ausserdem besitzt der GT4 nun als erster X-Bow ein schützendes Dach.
Am Stand des Schmierstoffspezialisten Motorex aus dem schweizerischen Langenthal war dieses heis­se Renngerät zu bestaunen: Der KTM X-Box GT4, der ­Raceableger des zivilen X-Bow. Das Karbon-Monocoque-Fahrzeug ist so gebaut, dass es dem GT4-Reglement entspricht – ein Racing in der vergleichsweise günstigen GT4-Rennklasse ist also möglich. Das Fahrzeug besitzt wie die anderen X-Bows ein 2-l-TFSI-Motor mit Turbolader, er leistet 320 PS. Die Kraft wird via ein sequenzielles Holinger-6-Gang-Getriebe mit Wippenschaltung an die Hinterräder weitergeleitet. Der Radstand ist leicht länger als bei den anderen X-Bows, ausserdem besitzt der GT4 nun als erster X-Bow ein schützendes Dach.

 

Zwar zeigt Nissan in Genf mit dem Qashqai Premium Concept und dem X-Trai Premium Concept durchaus attraktive Autos – doch alle Augen lagen auf dem IDS-Concept (siehe Foto), das schon an der Tokyo Motor Show vorgestellt worden war. Dabei handelt es sich um ein Elektrofahrzeug, das sich eines Tages vollautonom durch den Verkehr bewegen soll. Der Fahrer kann aber immer noch selber entscheiden, ob er lenken will oder nicht – das Steuerrad ist dementsprechend ein- und ausklappbar. Die Sitze lassen sich leicht gegeneinander verschieben, was eine «gemütlichere Atmosphäre» schaffen soll. Die Karosserie soll laut Nissan besonders leicht sein (durch den Einsatz von Karbon), die Türen öffnen sich gegenläufig. Die Vollautonomie mag noch Wunschdenken sein, die Energiemenge der Batterie lässt aber vielleicht Rückschlüsse auf die mögliche, zukünftige Reichweite des Stromers Leaf zu: 60 kWh soll sie besitzen, das wäre doppelt so viel die derzeitigen Leaf aufweisen …
Zwar zeigt Nissan in Genf mit dem Qashqai Premium Concept und dem X-Trai Premium Concept durchaus attraktive Autos – doch alle Augen lagen auf dem IDS-Concept (siehe Foto), das schon an der Tokyo Motor Show vorgestellt worden war. Dabei handelt es sich um ein Elektrofahrzeug, das sich eines Tages vollautonom durch den Verkehr bewegen soll. Der Fahrer kann aber immer noch selber entscheiden, ob er lenken will oder nicht – das Steuerrad ist dementsprechend ein- und ausklappbar. Die Sitze lassen sich leicht gegeneinander verschieben, was eine «gemütlichere Atmosphäre» schaffen soll. Die Karosserie soll laut Nissan besonders leicht sein (durch den Einsatz von Karbon), die Türen öffnen sich gegenläufig.
Die Vollautonomie mag noch Wunschdenken sein, die Energiemenge der Batterie lässt aber vielleicht Rückschlüsse auf die mögliche, zukünftige Reichweite des Stromers Leaf zu: 60 kWh soll sie besitzen, das wäre doppelt so viel die derzeitigen Leaf aufweisen …

 

Klar, musste Peugeot nach so einem Sieg ihren 2008DKR16 am Automobilsalon in Genf gross präsentieren, Ehrensache. Stephane Peterhansel gewann nämlich zusammen mit Jean-Paul Cottret die 2016er-Rallye Dakar in Südamerika mit dem heckbetriebenen Racebuggy von Peugeot. Es ist Peterhansels 12. Dakar-Sieg (sechsmal mit dem Motorrad, sechsmal mit dem Auto). Steht man vor dem Race-Peugeot, ergreift einen so etwas wie Ehrfurcht: diese Riesenreifen! Diese extrem langen Federwege … das muss man gesehen haben.
Klar, musste Peugeot nach so einem Sieg ihren 2008DKR16 am Automobilsalon in Genf gross präsentieren, Ehrensache. Stephane Peterhansel gewann nämlich zusammen mit Jean-Paul Cottret die 2016er-Rallye Dakar in Südamerika mit dem heckbetriebenen Racebuggy von Peugeot. Es ist Peterhansels 12. Dakar-Sieg (sechsmal mit dem Motorrad, sechsmal mit dem Auto).
Steht man vor dem Race-Peugeot, ergreift einen so etwas wie Ehrfurcht: diese Riesenreifen! Diese extrem langen Federwege … das muss man gesehen haben.

 

In der seitlichen Halle 7 befinden sich auch dieses Jahr wieder zahlreiche Anbieter im schweizerischen Garagenbereich, ausserdem die Zubehörhersteller und die Automobilzulieferbranche. An diesem Stand wird gerade eine vollautomatische, hy­draulisch betriebene Reifenmontiermaschine einem sichtlich interessierten Publikum vorgeführt.
In der seitlichen Halle 7 befinden sich auch dieses Jahr wieder zahlreiche Anbieter im schweizerischen Garagenbereich, ausserdem die Zubehörhersteller und die Automobilzulieferbranche. An diesem Stand wird gerade eine vollautomatische, hy­draulisch betriebene Reifenmontiermaschine einem sichtlich interessierten Publikum vorgeführt.

 

Gewisse Stände laden zum Verweilen ein, so bspw. der Renault-Stand mit seiner ausgeklügelten Lichtführung und den weichen Sitzen (die weissen Dinger auf dem Foto sind keine Dino-Eier, sondern Sitzgelegenheiten). Dahinter erblicken wir Renaults neuen Kombi, den Megane Grandtour. Er ist 4,62 m lang und fasst selbst lange, sperrige Gegenstände bis zu einer Länge von 2,7 m problemlos. Die Fondsitze lassen sich aus dem Kofferraum heraus problemlos via eine kleine Klappe umlegen, praktisch auch das Headup-Display oder das konfigurierbare 7-Zoll-Display. Highlight beim Fahrwerk ist die dynamische Allradlenkung 4Control. Bei grosser Geschwindigkeit soll sie für mehr Stabilität sorgen, bei langsamen Tempi für mehr Wendigkeit beim Manövrieren.
Gewisse Stände laden zum Verweilen ein, so bspw. der Renault-Stand mit seiner ausgeklügelten Lichtführung und den weichen Sitzen (die weissen Dinger auf dem Foto sind keine Dino-Eier, sondern Sitzgelegenheiten). Dahinter erblicken wir Renaults neuen Kombi, den Megane Grandtour. Er ist 4,62 m lang und fasst selbst lange, sperrige Gegenstände bis zu einer Länge von 2,7 m problemlos. Die Fondsitze lassen sich aus dem Kofferraum heraus problemlos via eine kleine Klappe umlegen, praktisch auch das Headup-Display oder das konfigurierbare 7-Zoll-Display. Highlight beim Fahrwerk ist die dynamische Allradlenkung 4Control. Bei grosser Geschwindigkeit soll sie für mehr Stabilität sorgen, bei langsamen Tempi für mehr Wendigkeit beim Manövrieren.

 

Wah … Darf es so etwas überhaupt geben? Der französische Edel-Customizer Ludovic Lazareth hat sich mit dem LM847 einmal mehr übertroffen. Im Prinzip eine fürchterliche Maschine, vor der selbst die härtesten Motorradfahrer Angst haben, denn eine 400-kg-Maschine mit Achsschenkellenkung und vier Rädern (zwei pro Achse) lässt sich kaum einfach bewegen – vor allem nicht in schnellen Kurven. Und dann die Leistung: Der 4,7-l-V8-Motor von Maserati mit seinen 32 Ventilen liefert 470 PS, das Drehmoment beträgt 620 Nm. Es bleibt daher wohl eher ein Ausstellungsstück. Aber was für eines! Ein jeder Motorenjunkie bekommt hier sofort nur ein Gefühl: das des Habenwollens …
Wah … Darf es so etwas überhaupt geben? Der französische Edel-Customizer Ludovic Lazareth hat sich mit dem LM847 einmal mehr übertroffen. Im Prinzip eine fürchterliche Maschine, vor der selbst die härtesten Motorradfahrer Angst haben, denn eine 400-kg-Maschine mit Achsschenkellenkung und vier Rädern (zwei pro Achse) lässt sich kaum einfach bewegen – vor allem nicht in schnellen Kurven. Und dann die Leistung: Der 4,7-l-V8-Motor von Maserati mit seinen 32 Ventilen liefert 470 PS, das Drehmoment beträgt 620 Nm. Es bleibt daher wohl eher ein Ausstellungsstück. Aber was für eines! Ein jeder Motorenjunkie bekommt hier sofort nur ein Gefühl: das des Habenwollens …

 

Sehr interessiert wird von vielen Messebesuchern der Skoda Vision S, eine Studie auf Basis des modularen MQB-Querbaukastens, beäugt – kein Wunder, ist jetzt doch schon klar, dass das Serienmodell in der zweiten Jahreshälfte folgen wird. Optisch und in den Grössenverhältnissen dürfte das Serienmodell dem Konzeptcar folgen: 4,7 m lang, 2,8 m Radstand, 3 Sitzreihen à je 2 Sitze. Somit übernimmt der Vision S (oder das danach folgende Serienmodell) die Flaggschiffrolle in der Skoda-Palette, der bisherige Yeti muss also in die zweite Reihe bei den Skoda-SUV zurücktreten (sowohl in Sachen Grös­se als vermutlich auch in Sachen Ausstattung). Einzig bei der Motorisierung bestehen noch Fragezeichen: denn der Vision S ist ein sehr fortschrittlicher Plug-in-Hybrid mit einem Verbrennungsmotor (1.4-TSI-Benzinmotor mit 115 kW/156 PS Leistung) und einem E-Motor (40 kW) an der Front und einem E-Motor an der Hinterachse (85 kW). Womit auch gleich gesagt ist, dass das Fahrzeug Allradantrieb besitzt. Die Systemleistung dürfte bei deutlich über 200 PS liegen, die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Energiemenge von 12,4 kWh sollte eine (vollelektrische) Reichweite von 50 km sicherstellen. Und das ist das Problem: All diese Motoren machen das Fahrzeug teuer – die Basismotorisierung im zukünftigen Serien-Vision S dürfte daher deutlich einfacher ausfallen.
Sehr interessiert wird von vielen Messebesuchern der Skoda Vision S, eine Studie auf Basis des modularen MQB-Querbaukastens, beäugt – kein Wunder, ist jetzt doch schon klar, dass das Serienmodell in der zweiten Jahreshälfte folgen wird. Optisch und in den Grössenverhältnissen dürfte das Serienmodell dem Konzeptcar folgen: 4,7 m lang, 2,8 m Radstand, 3 Sitzreihen à je 2 Sitze. Somit übernimmt der Vision S (oder das danach folgende Serienmodell) die Flaggschiffrolle in der Skoda-Palette, der bisherige Yeti muss also in die zweite Reihe bei den Skoda-SUV zurücktreten (sowohl in Sachen Grös­se als vermutlich auch in Sachen Ausstattung).
Einzig bei der Motorisierung bestehen noch Fragezeichen: denn der Vision S ist ein sehr fortschrittlicher Plug-in-Hybrid mit einem Verbrennungsmotor (1.4-TSI-Benzinmotor mit 115 kW/156 PS Leistung) und einem E-Motor (40 kW) an der Front und einem E-Motor an der Hinterachse (85 kW). Womit auch gleich gesagt ist, dass das Fahrzeug Allradantrieb besitzt. Die Systemleistung dürfte bei deutlich über 200 PS liegen, die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Energiemenge von 12,4 kWh sollte eine (vollelektrische) Reichweite von 50 km sicherstellen. Und das ist das Problem: All diese Motoren machen das Fahrzeug teuer – die Basismotorisierung im zukünftigen Serien-Vision S dürfte daher deutlich einfacher ausfallen.

 

Der 4×4-Spezialist zeigt am Autosalon das, was er besonders gut kann – nämlich Fahrzeuge für schwierige Fahrverhältnisse zu bauen.
Der 4×4-Spezialist zeigt am Autosalon das, was er besonders gut kann – nämlich Fahrzeuge für schwierige Fahrverhältnisse zu bauen.

 

Bestens ins Bild passt das Subaru XV Concept (siehe Foto). Das Crossover-Modell mit Allradantrieb hat lediglich Conceptstatus, macht jedoch den Eindruck, als könnte Subaru jederzeit mit der Produktion beginnen. Ausserdem stellt das XV Concept die Ausgangsplatform für andere Modelle dar, so beispielsweise auch für den zukünftigen Impreza. Im Vergleich mit dem aktuellen XV macht das Konzept einen deutlich dynamischeren und offroad-versierteren Eindruck. Die Radkästen sind leicht ausgestellt, die schwarze Beplankung signalisiert, dass es der XV jederzeit mit etwas schwierigerem Gelände aufnimmt. Die Bodenfreiheit ist üppig, und obwohl Subaru in den Presseunterlagen nichts zur Motorisierung erwähnt, darf davon ausgegangen werden, dass weiterhin Boxermotoren zum Einsatz kommen. Die Länge des Fahrzeugs beträgt 4,5 m, der Radstand 2,67 m. Neben dem Fahrzeug steht ganz links Roland Hüsser, Generaldirektor Subaru Schweiz, und rechts der Executive Vice President Takeshi Tachimori.
Bestens ins Bild passt das Subaru XV Concept (siehe Foto). Das Crossover-Modell mit Allradantrieb hat lediglich Conceptstatus, macht jedoch den Eindruck, als könnte Subaru jederzeit mit der Produktion beginnen. Ausserdem stellt das XV Concept die Ausgangsplatform für andere Modelle dar, so beispielsweise auch für den zukünftigen Impreza. Im Vergleich mit dem aktuellen XV macht das Konzept einen deutlich dynamischeren und offroad-versierteren Eindruck. Die Radkästen sind leicht ausgestellt, die schwarze Beplankung signalisiert, dass es der XV jederzeit mit etwas schwierigerem Gelände aufnimmt. Die Bodenfreiheit ist üppig, und obwohl Subaru in den Presseunterlagen nichts zur Motorisierung erwähnt, darf davon ausgegangen werden, dass weiterhin Boxermotoren zum Einsatz kommen. Die Länge des Fahrzeugs beträgt 4,5 m, der Radstand 2,67 m. Neben dem Fahrzeug steht ganz links Roland Hüsser, Generaldirektor Subaru Schweiz, und rechts der Executive Vice President Takeshi Tachimori.

 

Zum neuen Tesla X muss man eigentlich nicht mehr viel sagen – bereits mehrmals wurde in der AR darauf hingewiesen, dass 2016 Teslas zweites Modell hinzukommt. Es handelt sich dabei eher um ein E-Crossover als um einen E-SUV selbst, besonderes Erkennungsmerkmal sind natürlich die Flügeltüren, die senkrecht nach oben schwenken. Die Normalversion hat eine 90-kWh-Batterie, die für eine Reichweite von circa 470 km garantiert. Dank des starken 391-kW-Elektro-Motors in der Topversion P90D (Allradversion) schafft der Tesla X mit Beschleunigungs-Update den Spurt von 0 bis 100 km/h in 3,4 Sekunden. Und verbläst dabei locker Supersportler vom Schlage eines Lamborghini Murcielago, Ford GT, Porsche Carrera GT oder Pagani Zonda.
Zum neuen Tesla X muss man eigentlich nicht mehr viel sagen – bereits mehrmals wurde in der AR darauf hingewiesen, dass 2016 Teslas zweites Modell hinzukommt. Es handelt sich dabei eher um ein E-Crossover als um einen E-SUV selbst, besonderes Erkennungsmerkmal sind natürlich die Flügeltüren, die senkrecht nach oben schwenken. Die Normalversion hat eine 90-kWh-Batterie, die für eine Reichweite von circa 470 km garantiert. Dank des starken 391-kW-Elektro-Motors in der Topversion P90D (Allradversion) schafft der Tesla X mit Beschleunigungs-Update den Spurt von 0 bis 100 km/h in 3,4 Sekunden. Und verbläst dabei locker Supersportler vom Schlage eines Lamborghini Murcielago, Ford GT, Porsche Carrera GT oder Pagani Zonda.

 

Einfach wunderschön, wie Toyota da auf ihrem Stand mit dem Licht und dem Design ihres neuen Modells C-HR spielt, nicht? Der C-HR war bisher einzig als Studie zu sehen, nun soll er tatsächlich in Serie gehen, und zwar auf Ende 2016. Er wird in verschiedenen Motorisierungen produziert. Zum einen als normaler 1,2-l-Benziner mit Turbolader. Die Leistung beträgt dann 85 kW (115 PS). Doch auch eine Hybridversion ist – ähnlich wie beim Toyota Prius – vorgesehen. Dieser Hybrid-C-HR soll eine totale Systemleistung von 122 PS besitzen, wobei der 1,8-l-Verbrennungsmotor dank zahlreicher Modifikationen nahe dem optimalen thermischen Wirkungsgrad für Otto-Motoren (40 %) laufen soll. Die Kraft überträgt entweder ein manuelles 6-Gang-Getriebe oder ein automatisches CVT-Getriebe.
Einfach wunderschön, wie Toyota da auf ihrem Stand mit dem Licht und dem Design ihres neuen Modells C-HR spielt, nicht? Der C-HR war bisher einzig als Studie zu sehen, nun soll er tatsächlich in Serie gehen, und zwar auf Ende 2016. Er wird in verschiedenen Motorisierungen produziert. Zum einen als normaler 1,2-l-Benziner mit Turbolader. Die Leistung beträgt dann 85 kW (115 PS). Doch auch eine Hybridversion ist – ähnlich wie beim Toyota Prius – vorgesehen. Dieser Hybrid-C-HR soll eine totale Systemleistung von 122 PS besitzen, wobei der 1,8-l-Verbrennungsmotor dank zahlreicher Modifikationen nahe dem optimalen thermischen Wirkungsgrad für Otto-Motoren (40 %) laufen soll. Die Kraft überträgt entweder ein manuelles 6-Gang-Getriebe oder ein automatisches CVT-Getriebe.

 

Das ist das Auto, bei dem selbst gestandene Familienväter feuchte Augen bekommen: der Volvo V90 Kombi. Nachdem die Schweden vor einigen Wochen schon ihre grosse, neue Limousine, den S90, vorgestellt hatten, wurde in Genf nun auch noch der Kombi V90 präsentiert. Und es zeigt sich: der V90 ist – zumindest optisch – ein sehr gelungenes Auto geworden: viel Platz, hochwertige Materialien, fein verarbeitet. Die deutschen Premiumanbieter haben nun also Zuwachs aus dem hohen Norden bekommen. Traditionell spielt bei Volvo die Sicherheitsausstattung eine tragende Rolle, so auch beim neuen V90 mit all seinen verschiedenen Assistenzsystemen. An Bord ist auch der «Pilot Assist», der teilautonomes Fahren bis zu einer Autobahngeschwindigkeit von 130 km/h garantieren soll. Die Motorisierungen beginnen am Anfang beim Einstiegsdiesel mit 190 PS (Benziner mit 254 PS) und gehen bis 225 PS (Diesel) und 320 PS (Benziner). Ein Plug-in-Hybrid mit 299 kW (407 PS) totaler Systemleistung kommt später, er soll eine rein elektrische Reichweite von 50 km ermöglichen.
Das ist das Auto, bei dem selbst gestandene Familienväter feuchte Augen bekommen: der Volvo V90 Kombi. Nachdem die Schweden vor einigen Wochen schon ihre grosse, neue Limousine, den S90, vorgestellt hatten, wurde in Genf nun auch noch der Kombi V90 präsentiert. Und es zeigt sich: der V90 ist – zumindest optisch – ein sehr gelungenes Auto geworden: viel Platz, hochwertige Materialien, fein verarbeitet.
Die deutschen Premiumanbieter haben nun also Zuwachs aus dem hohen Norden bekommen. Traditionell spielt bei Volvo die Sicherheitsausstattung eine tragende Rolle, so auch beim neuen V90 mit all seinen verschiedenen Assistenzsystemen. An Bord ist auch der «Pilot Assist», der teilautonomes Fahren bis zu einer Autobahngeschwindigkeit von 130 km/h garantieren soll. Die Motorisierungen beginnen am Anfang beim Einstiegsdiesel mit 190 PS (Benziner mit 254 PS) und gehen bis 225 PS (Diesel) und 320 PS (Benziner). Ein Plug-in-Hybrid mit 299 kW (407 PS) totaler Systemleistung kommt später, er soll eine rein elektrische Reichweite von 50 km ermöglichen.

 

Es gibt Autos, die prägen sich einem ein, weil ihr Design einfach unverwechselbar ist. Ein solches Auto ist der «Schneewittchensarg» Volvo P1800 ES. Volvo brachte ein solches schönes Exemplar im Zustand 2 mit an den Automobilsalon in Genf. Der P1800 ES (1971–1973) stellte dabei die Shooting-Brake-Variante des Sportcoupés P1800 (1961-1972) dar, wurde aber deutlich seltener gebaut (nur knapp über 8000-mal). Für das Design des vorderen Bereichs war Pelle Petterson (damals bei Pietro Frua tätig) zuständig, der auffällige Glasheckbereich stammte jedoch von Volvo-Chefdesigner Jan Wilsgaard. Die Motorisierung war eher gemütlich: 91 kW (124 PS). Gleichwohl stiess der Shooting Brake vor allem in den USA auf grossen Zuspruch. Heute sind die Fahrzeuge auch in Europa wieder recht gesucht, verrostete Exemplare kosten um die 10 000 Franken, gut erhaltene mindestens 25 000 Franken.
Es gibt Autos, die prägen sich einem ein, weil ihr Design einfach unverwechselbar ist. Ein solches Auto ist der «Schneewittchensarg» Volvo P1800 ES. Volvo brachte ein solches schönes Exemplar im Zustand 2 mit an den Automobilsalon in Genf.
Der P1800 ES (1971–1973) stellte dabei die Shooting-Brake-Variante des Sportcoupés P1800 (1961-1972) dar, wurde aber deutlich seltener gebaut (nur knapp über 8000-mal). Für das Design des vorderen Bereichs war Pelle Petterson (damals bei Pietro Frua tätig) zuständig, der auffällige Glasheckbereich stammte jedoch von Volvo-Chefdesigner Jan Wilsgaard. Die Motorisierung war eher gemütlich: 91 kW (124 PS). Gleichwohl stiess der Shooting Brake vor allem in den USA auf grossen Zuspruch. Heute sind die Fahrzeuge auch in Europa wieder recht gesucht, verrostete Exemplare kosten um die 10 000 Franken, gut erhaltene mindestens 25 000 Franken.

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