Kommentare zu: Nutzen und Schaden https://archiv.automobilrevue.ch/2021/05/05/editorial-tempo-30/ Was uns bewegt - seit 1906. Thu, 31 Mar 2022 09:36:57 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.4.4 Von: Rudolf Uster https://archiv.automobilrevue.ch/2021/05/05/editorial-tempo-30/#comment-29746 Thu, 31 Mar 2022 09:36:57 +0000 https://archiv.automobilrevue.ch/?p=69133#comment-29746 Für Temporeduktionen, Geschwindigkeitsmessungen usw. wird ein enormer Aufwand betrieben. Vieleicht wäre es sinnvoller die Automobilisten zu höherer Aufmerksamkeit auf die Strasse und das Geschehen um sie zu motivieren anstatt sie fast zu zwingen die Augen immer auf dem Tacho zu haben. Aber wie im Artikel erwähnt, es geht vor allen darum das Autofahren zu verteufeln, was von den Akteuren um Temporeduktionen absichtlich ausgeblendet wird.

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Von: Toni Bernasconi https://archiv.automobilrevue.ch/2021/05/05/editorial-tempo-30/#comment-23942 Thu, 06 May 2021 07:49:34 +0000 https://archiv.automobilrevue.ch/?p=69133#comment-23942 Tempo 30 ist der sinnvolle Kompromiss.
Innerorts ist Fahren mit Tempo 50 oft sowieso eine Illusion, das tiefere Limit verhindert energieintensives Beschleunigen und Bremsen, an diesen physikalischen Fakten ändert eine Studie aus Österreich nichts.
Genau dasselbe mit den Unfällen: mit Tempo 30 nehmen nicht nur Unfälle ab (wegen kürzerer Bremswege und Fahrern die bei Tempo 30 schlicht mehr Zeit haben eine Gefahr zu sehen) sondern auch deren Schwere (weil die involvierten kinetischen Energien tiefer sind).
Strassen haben viele Funktionen, der Verkehr ist nur eine davon stellen doch Strassen den grössten Teil unseres öffentlichen Raumes dar. Für Fussgänger sind Trottoirs überall eine wichtige Begegnungszone. Dieser wird bei Tempo 30 attraktiver (Lärm und Sicherheit) auch ohne Autos vergraulen zu müssen.
Und schlussendlich kostet Tempo 30 die Autos quasi nicht. Der Zeitverlust ist marginal, ich habe darum kein Verständnis für das ideologische Festhalten an höheren Tempi.

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