TANKSTELLE: ZU HAUSE

Es ist nicht mehr lange hin, da wird, wenn alles gut geht, Tesla die Ökostromfirma SolarCity übernehmen. Diesen Freitag treffen die Aktionäre beider Unternehmen die Entscheidung über die Fusion.

solarcityDie Übernahme wird mit 2,6 Milliarden Dollar nicht ganz billig und ist sicher auch nicht unumstritten, schliesslich hat Elon Musk bei der Gründung der übernommenen Firma mitgeholfen. Sie bringt beiden Unternehmen aber klare Vorteile: Im ersten Jahr nach der Fusion sollen 150 Millionen Dollar an Kosten eingespart werden. Abgesehen davon wird auch für den Kunden langsam klar, wohin die Reise gehen soll: Das Ziel der Übernahme ist es, als Allround-Anbieter Solar- und Elektrotechnik aus einer Hand liefern zu können. So soll in Zukunft nicht nur das Auto aus dem Hause Tesla kommen, sondern auch der dazugehörige Charger bzw. Stromakku sowie das Solardach, durch welches die Energie gewonnen wird. Auf diese Weise ausgestattet soll ein 4-Personen-Haushalt quasi unabhängig von externer Stromversorgung und dazu noch mobil mit einem Elektroauto unterwegs sein. Die Tankstelle wäre quasi das Eigenheim.

Aber wer denkt, dass man am Haus erkennen würde, wer so ein neues Solardach besitzt hat sich geirrt: Die neuen Solar-Dachziegeln haben dabei nichts mehr mit solchen gemein, wie wir sie heute kennen. Von weitem betrachtet unterscheiden sie sich nicht mehr von normalen Dachziegeln. Man erkennt erst aus einem bestimmten Winkel die in den Ziegeln angebrachten Solarzellen (siehe Video). Vorbei die Zeit in der auf ein schönes altes Haus eine klobige Solarkonstruktion angebracht werden musste.

Tesla will mal wieder alles anders machen. Und man fragt sich zu Recht: Wenn es so funktionieren kann und es dazu noch gut aussieht, warum sollte man etwas anderes haben wollen? Wäre nur noch ganz interessant zu wissen, was das Ganze kosten soll.

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